• Deutsch
    • English
  • Deutsch 
    • Deutsch
    • English
  • Einloggen
Dokumentanzeige 
  •   Startseite
  • Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik
  • Fakultät für Agrarwissenschaften (inkl. GAUSS)
  • Dokumentanzeige
  •   Startseite
  • Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik
  • Fakultät für Agrarwissenschaften (inkl. GAUSS)
  • Dokumentanzeige
JavaScript is disabled for your browser. Some features of this site may not work without it.

Neue Genpools aus resynthetisiertem Raps (Brassica napus L.) für die Hybridzüchtung

Resynthesized oilseed rape (Brassica napus L.) as a new genepool for hybrid breeding

von Andreas Girke
Dissertation
Datum der mündl. Prüfung:2002-05-13
Erschienen:2002-10-18
Betreuer:Prof. Dr. Heiko C. Becker
Gutachter:Prof. Dr. Heiko C. Becker
Gutachter:Prof. Dr. Rolf Rauber
crossref-logoZum Verlinken/Zitieren: http://dx.doi.org/10.53846/goediss-1805

 

 

Dateien

Name:girke.pdf
Size:1.30Mb
Format:PDF
Description:Dissertation
ViewOpen

Lizenzbestimmungen:


Zusammenfassung

Englisch

The small genetic basis of oilseed rape limits the prospects of hybrid breeding because the utilization of heterosis requires complementing genepools. In contrast to maize such gene pools are not yet available in rapeseed since the present breeding material is derived from very few interspecific hybridisations between cabbage (B. oleracea) and turnip (B. campestris) that occurred spontaneously some centuries ago. Recently, hybrid cultivars display up to 20% higher seed yield comparing to the best line varieties and the growing area of oilseed rape hybrids increases annually. As a long time perspective the utilization of artificially resynthesized rapeseed could be one possibility to increase genetic variation and to develop genetically distinct genepools for hybrid breeding. Resynthesized lines display a poor performance for most agronomic traits and show inferior grain yield compared to current breeding material. Nevertheless, regarding their genetic diversity they offer a base for hybrid breeding when combined with high-yielding material from conventional breeding programs. The objective of the present study is (1) to compare the genetic variability within resynthesized rapeseed with a world-wide collection of oilseed rape cultivars, and (2) to estimate correlations between genetic distances and heterosis in testcrosses between resynthesized lines and high yielding breeding material. Genetic distances determined by RFLP markers of 150 resynthesized lines and a collection of winter, spring and Asian cultivars have been estimated using polymorphic genomic DNA clones. The germplasm has been grouped by cluster analysis and principal coordinate analysis. Most of the resynthesized lines show large genetic distances estimated with RFLP markers to present cultivars and to each other. Hybrids resulting from crosses between 50 resynthesized lines and two winter rapeseed cultivars Express and Falcon and parents have been investigated under field conditions for two years at five locations in Germany. Midparent heterosis for seed yield averaged 23% with a range of 0 to 47%.and most of the testcrosses exceeded the yield of the check varieties included in the field trails. The value of resynthesized oilseed rape as a distinct heterotic group for hybrid breeding was demonstrated and the projekt revealed the usefulness of molecular markers for the identification of distinct groups in oilseed rape germplasm.
Keywords: rapeseed; Brassica napus; heterosis; RFLP; genetic distance; hybrid breeding; resynthesis

Weitere Sprachen

Hybridsorten bei Winterraps zeigen bis zu 20 % höhere Kornerträge und eine höhere Ertragssicherheit als konventionelle Sorten. Die Anbaufläche von Hybridsorten nimmt daher in Europa ständig zu. Da der Hybrideffekt auf der gegenseitigen Ergänzung von genetisch unterschiedlichen Genotypen beruht, ist es für die Hybridzüchtung wünschenswert, zwei genetisch divergente Genpools als Ausgangsmaterial zur Verfügung zu haben. Als mögliche Genpools kommen einerseits das angepasste Winterrapsmaterial und andererseits, aufgrund ihrer genetischen Verschiedenheit, Sommerraps oder asiatische B. napus - Formen in Betracht. Doch erschwert die unzureichende Winterhärte dieser Herkünfte ihre Nutzung für die Entwicklung von Sorten für den europäischen Markt. Langfristig eröffnet daher die Verwendung von "resynthetisiertem" Raps aus künstlichen Kreuzungen zwischen Kohl und Rübsen die Möglichkeit, die genetische Variation zu erweitern und genetisch divergente Genpools zu entwickeln. Resynthetisierter Raps ist besser an europäische Klimabedingungen angepasst als Sommerraps oder asiatische Rapslinien, zeigt allerdings im Vergleich zu angepasstem Winterraps-Zuchtmaterial eine deutlich geringere Leistung im Ertrag und anderen agronomischen Eigenschaften. Aufgrund der großen genetische Diversität kann er aber für die Hybridzüchtung in Kombination mit ertragreichem konventionellem Material in Zukunft von Interesse sein. Die genetische Variation von 142 resynthetisierten Rapsformen wurde nach Auswertung von 129 RFLP-Markern mit einer weltweiten Kollektion von 57 Rapssorten verglichen. Dieses Sortiment stellte eine repräsentative Stichprobe des weltweit verfügbaren Zuchtmaterials dar. Durch Clusteranalysen konnten mit Winterraps-, Sommerraps und chinesische Rapsformen drei genetisch divergente Hauptgruppen im Zuchtmaterial identifiziert werden. Die meisten Resynthese-Linien zeigten eine große genetische Distanz sowohl zu heutigen Zuchtsorten als auch untereinander. Die grössten genetischen Distanzen zu Winterraps wiesen Resyntheseformen auf, die aus Kreuzungen zwischen asiatischen Rübsen und/oder asiatischen Kohlformen hervorgegangen sind. Hybriden aus Kreuzungen von 50 resynthetisierten Linien mit den beiden Rapssorten Express und Falcon wurden gemeinsam mit ihren Eltern in einem zweijährigen Feldversuch an fünf Standorten in Deutschland auf ihre Leistung geprüft. Die Resynthesen erzielten im Mittel Erträge von 63% der mitgeprüften Standardsorten. Im Gegensatz zu den im Anbau befindlichen Rapssorten wiesen die resynthetisierten Rapsformen hohe Glucosinolatgehalte im Schrot und hohe Anteile von Erucasäuregehalte im Samenöl auf. Die Testkreuzungen übertrafen das Elternmittel im Kornertrag um durchschnittlich 23% mit einer Spannweite zwischen 0 und 47%. Die besten Hybriden erreichten das Ertragsiveau von konventionellen Hybridsorten. Ein weiteres Ziel der Arbeit war es, die Vorhersagbarkeit der Heterosis aufgrund von Informationen zur genetischen Distanz zwischen den Elternlinien zu untersuchen. Es konnte keine Korrelation zwischen den genetischen Distanzen der Eltern hinsichtlich molekularer Marker und der Heterosis oder der agronomischen Leistung der Hybriden beobachtet werden. Im Gegensatz hierzu zeigte sich mit r=0,63 eine enge Beziehung zwischen der allgemeinen Kombinationseignung der Resyntheselinien und dem Ertrag der Testkreuzungen. Eine Kombination der gca- Effekte mit den Distanzwerten der Eltern zeigte nur eine geringfügige Verbesserung der Beziehung zwischen erwarteter und tatsächlicher Hybridleistung. Die teilweise hohen Heterosiswerte lassen erwarten, dass Resynthesen erfolgreich als Komponenten für Hybridsorten eingesetzt werden können. Voraussetzung hierfür ist jedoch die weitere Verbesserung der agronomischen Leistung der Resyntheselinien für wichtige Eigenschaften unter Beibehaltung einer möglichst grossen genetischen Distanz zu Winterraps.
Schlagwörter: Raps; Brassica napus; Heterosis; RFLP; Genetische Distanz; Hybridzüchtung; Resynthese
 

Statistik

Hier veröffentlichen

Blättern

Im gesamten BestandFakultäten & ProgrammeErscheinungsdatumAutorBetreuer & GutachterBetreuerGutachterTitelTypIn dieser FakultätErscheinungsdatumAutorBetreuer & GutachterBetreuerGutachterTitelTyp

Hilfe & Info

Publizieren auf eDissPDF erstellenVertragsbedingungenHäufige Fragen

Kontakt | Impressum | Cookie-Einwilligung | Datenschutzerklärung
eDiss - SUB Göttingen (Zentralbibliothek)
Platz der Göttinger Sieben 1
Mo - Fr 10:00 – 12:00 h


Tel.: +49 (0)551 39-27809 (allg. Fragen)
Tel.: +49 (0)551 39-28655 (Fragen zu open access/Parallelpublikationen)
ediss_AT_sub.uni-goettingen.de
[Bitte ersetzen Sie das "_AT_" durch ein "@", wenn Sie unsere E-Mail-Adressen verwenden.]
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek | Georg-August Universität
Bereichsbibliothek Medizin (Nur für Promovierende der Medizinischen Fakultät)
Robert-Koch-Str. 40
Mon – Fri 8:00 – 24:00 h
Sat - Sun 8:00 – 22:00 h
Holidays 10:00 – 20:00 h
Tel.: +49 551 39-8395 (allg. Fragen)
Tel.: +49 (0)551 39-28655 (Fragen zu open access/Parallelpublikationen)
bbmed_AT_sub.uni-goettingen.de
[Bitte ersetzen Sie das "_AT_" durch ein "@", wenn Sie unsere E-Mail-Adressen verwenden.]