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Mechanische Rekanalisation bei akutem ischämischen Schlaganfall durch Aspirationsthrombektomie mit dem Penumbra System

Mechanical recanalization in acute ischemic stroke by aspiration thrombectomy with the Penumbra System

von Andreas Kreusch
Dissertation
Datum der mündl. Prüfung:2013-06-04
Erschienen:2013-06-03
Betreuer:Dr. Marios-Nikos Psychogios
Gutachter:Prof. Dr. Michael Knauth
Gutachter:Prof. Dr. George Trendelenburg
crossref-logoZum Verlinken/Zitieren: http://dx.doi.org/10.53846/goediss-3859

 

 

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Name:Dissertation - Andreas Kreusch.pdf
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Zusammenfassung

Englisch

BACKGROUND AND PURPOSE: The Penumbra System is an innovative mechanical device designed to recanalize large-vessel occlusions by thrombus aspiration. The purpose of this study was to evaluate the effectiveness and neurologic outcome of patients treated with the Penumbra System in the setting of acute ischemic stroke. MATERIALS AND METHODS: A total of 91 patients with acute ischemic stroke due to large-vessel occlusion were treated with the Penumbra System and were included in this retrospective study. In 14 patients, only the PS was used for treatment; in 77 patients, mechanical recanalization was combined with IA and/or IV thrombolysis. Outcome was measured by using the modified Rankin Scale (mRS); recanalization was assessed with the Thrombolysis in Cerebral Infarction Score (TICI score). RESULTS: Mean patient age was 62 ± 19,4 years; the average NIHSS score at hospital admission was 17. Successful recanalization was achieved in 77 % of patients. Median time from arterial puncture to recanalization was 49 minutes (quartiles, 31–86 minutes). At follow-up, 36 % of the patients showed an NIHSS improvement of ≥ 10 %, and 34 % of the patients with an anterior circulation occlusion had an mRS score of ≥ 2, whereas only 7% of the patients with a posterior occlusion had a favorable outcome at follow-up. In total, 20 patients died during hospitalization; none of these deaths were device-related. CONCLUSION: In this study, the Penumbra System was an effective device for mechanical recanalization. Successful recanalization with the Penumbra System was associated with significant improvement of functional outcome in patients experiencing ischemic stroke secondary to anterior circulation occlusions.The extended benefit of mechanical thrombectomy, compared to standard intravenous thrombolysis, needs to be proven by a prospective, randomized, controlled trial in the future.
Keywords: stroke; mechanical recanalization; thrombolysis; Penumbra System

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HINTERGRUND UND ZWECK: Das Penumbra System ist ein innovatives, neuartiges mechanisches Instrument für die Rekanalisierung von langstreckigen Gefäßverschlüssen der Hirnarterien durch Thrombus-Aspiration. Zweck dieser Studie ist die Beurteilung der Effektivität der Gefäßrekanalisation und des neurologischen Endergebnisses von Patienten, die infolge eines akuten ischämischen Schlaganfalls mit dem Penumbra System therapiert wurden. MATERIAL UND METHODEN: Insgesamt 91 Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall aufgrund eines Verschlusses hirnversorgender Arterien wurden mit dem Penumbra System behandelt und in diese retrospektive Studie aufgenommen. In 14 Fällen kam dabei allein das Penumbra System zum Einsatz, bei weiteren 77 Patienten wurde die mechanische Rekanalisation mit intraarterieller und/oder intravenöser Thrombolyse kombiniert. Das klinische Endergebnis wurde anhand des modified Rankin Scale (mRS) bewertet; die Rekanalisation wurde mit dem Thrombolysis in Cerebral Infarction Score (TICI Score) beurteilt. ERGEBNISSE: Das durchschnittliche Patientenalter betrug 62 ± 19,4 Jahre; der mittlere NIH Stroke Scale (NIHSS) bei Krankenhausaufnahme war 17. Eine erfolgreiche Rekanalisation konnte bei 77 % der Patienten erreicht werden. Durchschnittlich vergingen 49 Minuten von arterieller Punktion bis zur Gefäßrekanalisation (Quartillen 31 - 86). In der Verlaufskontrolle zeigten 36 % der Patienten eine NIHSS-Verbesserung von ≥ 10 Punkten und 34 % der Patienten mit einem Verschluss in der vorderen Zirkulation hatten einen mRS ≥ 2, während nur 7 % der Patienten mit einem Gefäßverschluss in der hinteren Zirkulation ein gutes Endergebnis im Nachbeobachtungszeitraum vorwiesen. Insgesamt 20 Patienten verstarben während des Krankenhausaufenthaltes; kein Todesfall war auf den Einsatz des Penumbra Systems zurückzuführen. FAZIT: Zusammenfassend bestätigen die in dieser Arbeit dargestellten Ergebnisse einer retrospektiven Single-Center-Studie die Effektivität des Penumbra Systems für die mechanische Rekanalisation von ischämischen Schlaganfallpatienten. Eine erfolgreiche und schnelle Rekanalisation mithilfe des Penumbra Systems ist dabei assoziiert mit einer signifikanten Verbesserung des funktionellen-klinischen Endergebnisses bei Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall aufgrund eines Gefäßverschlusses der hirnversorgenden Gefäße.Der erweiterte klinische Nutzen der mechanischen Thrombektomie, im Vergleich zur medikamentösen Standardtherapie, muss in der Zukunft durch eine prospektive, randomisierte und kontrollierte Studie belegt werden.
Schlagwörter: Schlaganfall; mechanische Rekanalisation; Thrombolyse; Penumbra System
 

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