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Die Arbeitsplätze deutscher Personaldienstleistungsunternehmen - Arbeitgeberwahrnehmung und Motivationsqualität im Kontext der arbeitssozialen Situation Zeitarbeitender

dc.contributor.advisorBührmann, Andrea D. Prof. Dr.
dc.contributor.authorFlemnitz, Sascha Jens
dc.date.accessioned2018-05-28T10:59:22Z
dc.date.available2018-05-28T10:59:22Z
dc.date.issued2018-05-28
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/11858/00-1735-0000-002E-E3FF-2
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.53846/goediss-6790
dc.language.isodeude
dc.relation.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
dc.subject.ddc300de
dc.titleDie Arbeitsplätze deutscher Personaldienstleistungsunternehmen - Arbeitgeberwahrnehmung und Motivationsqualität im Kontext der arbeitssozialen Situation Zeitarbeitenderde
dc.typedoctoralThesisde
dc.title.translatedEmployment within the German sector of temporary work agencies – Employer perception and motivational quality in the context of the social aspects in relation to the employment situation of “temp-workers”de
dc.contributor.refereeBizer, Kilian Prof. Dr.
dc.date.examination2017-10-25
dc.description.abstractgerDiese Dissertation wendet sich einem in der sozialwissenschaftlichen Forschung bisher kaum systematisch bearbeiteten Thema zu. In der Öffentlichkeit wird seit einigen Jahren kontrovers über die Beschäftigung in der Arbeitnehmerüberlassung sowie die Zeit- bzw. Leiharbeit an sich diskutiert. Es werden Positionen von der gänzlichen Ablehnung der Arbeitnehmerüberlassung unter Begründung der Prekarisierung bis hin zu ihrer Begrüßung als notwendiges Instrument zur Förderung des Arbeitsmarktes und Flexibilisierung der Beschäftigung vertreten. Es liegen jedoch kaum wissenschaftliche Befunde vor, die die Betroffenen selbst in den Mittelpunkt rücken und ihren arbeitssozialen Kontext berücksichtigen. Mit dieser Dissertation wird der Versuch unternommen, zum besseren Verständnis der Situation Zeitarbeitender beizutragen. Bei der Entwicklung der Forschungsfragestellung wird das Ziel einer praxisorientierten Nutzung in den Fokus gerückt und ein Ansatz mit der Fokussierung der individuellen Beschäftigungssituation gewählt, der ermöglicht, Aussagen über Qualitätsaspekte der Zeitarbeitsbeschäftigung zu treffen. Dabei interessiert insbesondere die Perspektive der in der Arbeitnehmerüberlassung Beschäftigten, um deren Motivation und Identifikation zu untersuchen. In der Dissertationsschrift wird in das Thema der Arbeitnehmerüberlassung eingeführt und die Verhältnisse der Arbeitnehmerüberlassung vorgestellt. Ein Exkurs über den niederländischen Zeitarbeitsmarkt erfolgt, um darzustellen, dass in den öffentlichen Diskussionen von den doch gravierenden Unterschieden zwischen den deutschen und ausländischen Zeitarbeitsverhältnissen oft abstrahiert wird. Anschließend wird der Forschungsstand zur Zeitarbeit unter arbeits- und wirtschaftssoziologischer Sicht rekonstruiert. Das Forschungsziel wird daraufhin verdichtet, Qualitätsaspekte von Zeitarbeitsplätzen aus Sicht der Leiharbeitenden zu untersuchen. Unter Betrachtung der forschungsrelevanten Aspekte wird im Verlauf die Forschungsfrage „Wie entsteht für Zeitarbeitnehmende ein guter Arbeitsplatz?“ konkretisiert. In diesem Kontext wird auf das Thema Motivation und Identifikation und anschließend auf die Besonderheiten der Zeitarbeit abgestellt. Dazu wird theoretisch untermauert, wie Motivation und entsprechend Arbeitsmotivation entstehen und in welchem Kontext Identifikation der Arbeitnehmenden mit dem Unternehmen bzw. mit der ArbeitgeberIn zu sehen ist und wie daraus wiederum eine Bindung entsteht. Anschließend wird beleuchtet, in welchem Kontext entsprechende Modelle für die Zeitarbeit an Ihre Grenzen stoßen, da die Arbeitgeberrolle in ihrer klassischen Funktionsweise durch das trianguläre Verhältnis in der Zeitarbeit nicht immer funktionsfähig ist. Insbesondere wird darauf abgestellt, dass die Qualitätsaspekte und typische Sicht- und Verhaltensweisen von Zeitarbeitenden in ihren arbeitssozialen Situationen eine wesentliche Rolle spielen. Mit Hinsicht auf die Forschungsfragestellung wird ein theoretischer Rahmen entwickelt und eine mögliche Modellierung für die weitere Empirie veranschaulicht. Dabei wird deutlich, dass „klassische“ Ansätze der Arbeitsmotivation, Mitarbeitendenbindung oder der allgemeinen Betriebswirtschaft auf Grund der Besonderheit der Zeitarbeit nicht immer greifen. Durch das Auseinanderfallen von Arbeitgeber*in und physischem Arbeitsplatz kommt es häufig zum Bruch bewährter Ansätze. Hierbei wird oftmals unterstellt bzw. nicht eindeutig definiert, welcher „Identität“ sich die Leiharbeitenden zugehörig fühlen. Dem Kontext des „wahrgenommenen Arbeitgebers“ kommt insofern eine besondere Bedeutung zu. Durch diese Besonderheit des triangulären Verhältnisses in Bezug auf Arbeitnehmer*in und Arbeitgeber*in wird in der Dissertation daher eine Typologisierung entwickelt, in der in Abhängigkeit verschiedener Aspekte die Typen von Arbeitnehmenden in der Zeitarbeit betrachtet werden können. Bei der Konstruktion der Typen bilden die Aspekte „Identifikation mit der ArbeitgeberIn“ und „Motivationsniveau“ den Ausgangspunkt. Dies ermöglicht Besonderheiten in Bezug auf das trianguläre Verhältnis der Arbeitnehmerüberlassung durch Arbeitgeber*in und Arbeitnehmer*in bei den einzelnen Typen im figurativem Kontext zu untersuchen. Typologie und Arbeitnehmerüberlassungsfiguration bilden die Kernergebnisse der Dissertation und ermöglichen ein erweitertes Verständnis der arbeitssozialen Situation Zeitarbeitender.de
dc.description.abstractengThis dissertation addresses one of the least investigated topics in terms of sociological research thus far. The thematic of Temporary Employment and Subcontracted Work has been discussed controversially in the media for the past several years. Some take positions of complete refusal of temporary employment based on its precariousness, up to its welcoming as a necessary instrument for the promotion and flexibilisation of the labor market. However, there are hardly any scientific findings where the focus is on those affected, the temporary worker, and their work/social context. This dissertation attempts to provide further understanding of the situation of the temporary worker. In the development of the research questioning, the goal of a practice-oriented utilization was shifted into focus and an approach with the focus on the individual employment situation selected, which enabled statements to be made about quality aspects of temporary employment. Here, the interest is on the perspective of the temporary worker in order to further investigate their motivation and identification. This dissertation introduces the issue and presents the circumstances of temporary employment. An excursus dealing with the Dutch temporary employment market as compared to the German one is done to show how the grave differences are dealt with in public discussions and how these differences are often abstracted. Subsequently, the state of research on temporary employment under the perspective of work and economic sociology is reconstructed. The research goal is then concentrated on qualitative aspects of temporary work from the perspective of the temporary worker. In consideration of the research, relevant aspects in the course of the study, the question of “how a good job for temporary workers is created” is solidified. In this context, the topic of motivation and identification as well as the peculiarities of temporary employment will be set aside. In addition, it will be theoretically substantiated how motivation, and accordingly work motivation, arise and in which context identification of employees with the company or with the employer are seen and how this in turn creates a bond. It then sheds light on the context in which corresponding models for temporary work are reaching their limits as the employer role in its classic, functional role by means of the triangular relationship where temporary work - is not always functional. In particular, it will be considered how the quality aspects and typical views and behaviors of temporary workers in regards to their work/social situations play an essential role. With regard to the research question, a theoretical framework will be developed and will illustrate a possible modeling for further empiricism. It will be made clear that "classical" approaches to work motivation, employee retention or general business management, due to the peculiarity of temporary work, are not always effective. Through the blurring of the employer and the physical workplace, it often leads to the breaking down of previously proven approaches. It is often assumed, or not clearly defined to whom the temporary workers “identify” with. The context of the "perceived employer" is therefore given special meaning. Due to the peculiarity of the triangular relationship between employee and employer, a typology develops in the dissertation for employees in which dependence of the different aspects of the types of employees in temporary employment can be considered. By means of construction of these employee types, aspects form a starting point relating to "Identification with the Employer" and "Motivation Level". This allows specifics regarding the triangular relationship of temporary employment by employers and employees in which the specific individual types can be investigated in a figurative context. Typology and temporary employment configuration form the core results of this dissertation and enable an expanded understanding of the work/social situation of temporary workers.de
dc.contributor.coRefereeKädtler, Jürgen Prof. Dr.
dc.subject.gerArbeitnehmerüberlassungde
dc.subject.gerZeitarbeitde
dc.subject.gerLeiharbeitde
dc.subject.gerArbeitsmotivationde
dc.subject.gerIdentifikationde
dc.subject.gerGreat-Place to Work Konzeptde
dc.subject.gerDGB Index „Gute Arbeit“de
dc.subject.gerArbeitnehmerüberlassungs-Figurationde
dc.subject.gerFigurationssoziologiede
dc.subject.gerTypologiede
dc.subject.gerArbeitgeberidentifikationde
dc.subject.gerZeitarbeitenden-Typologiede
dc.subject.engtemporary workde
dc.subject.engEmploymentde
dc.subject.engflex workde
dc.subject.engWork Motivationde
dc.subject.engIdentificationde
dc.subject.engLoyaltyde
dc.subject.engGreat-Place to Workde
dc.subject.engDGB Index „Gute Arbeit“de
dc.subject.engFigurationde
dc.subject.engTypologyde
dc.subject.engEmployer Perceptionde
dc.subject.engTypology of Temp-Workersde
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:7-11858/00-1735-0000-002E-E3FF-2-0
dc.affiliation.instituteSozialwissenschaftliche Fakultätde
dc.subject.gokfullSoziologie (PPN62125505X)de
dc.identifier.ppn1023361175


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