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Mobile Cognitive Interventions in Mental Disorders

von Maximilian Blomberg
Dissertation
Datum der mündl. Prüfung:2024-07-08
Erschienen:2024-08-05
Betreuer:Prof. Dr. Timo Brockmeyer
Gutachter:Prof. Dr. Timo Brockmeyer
Gutachter:Prof. Dr. Marcella Woud
crossref-logoZum Verlinken/Zitieren: http://dx.doi.org/10.53846/goediss-10652

 

 

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Name:Dissertation_Blomberg_Maximilian.pdf
Size:2.80Mb
Format:PDF
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Zusammenfassung

Englisch

Mental disorders pose a significant public health challenge, contributing substantially to disability-adjusted life years and increasing mortality rates. Despite their prevalence, the mechanisms underlying the development, onset and maintenance of mental disorders remain largely unknown. Recent research has increasingly focused on cognitive alterations, such as biases in information processing and reduced cognitive control, as potential contributors to mental ill health. Studying these cognitive underlying mechanisms that are typically not the focus of intervention in psychotherapeutic face-to-face treatment could enhance care for affected individuals. Mobile cognitive interventions, which, due to the relatively simple and repetitive nature of tasks involving cognitive interventions, leverage the accessibility of smartphones, offer a promising avenue for addressing cognitive alterations in mental disorders. They can serve as initial treatment options, supplement existing therapies, aid in prevention, and contribute to stabilizing treatment outcomes and minimizing relapse rates across disorders. This PhD thesis investigates the efficacy of mobile cognitive interventions through two randomized clinical trials. The first study examined a mobile cognitive bias modification program targeting dysfunctional approach and avoidance tendencies in patients with major depression undergoing inpatient treatment. The second study assessed the efficacy of a mobile cognitive control training on mental symptom distress, emotion regulation, and quality of life in patients with diverse mental disorders awaiting outpatient psychotherapy. Additionally, an experimental cross-sectional study explored the relationship between cognitive control and emotional interference to further elucidate the mechanisms underlying cognitive control training in modifying emotion regulation beyond what can be measured with self-report questionnaires. While training on approach-avoidance tendencies showed promise in reducing symptoms of depression, the cognitive control training did not significantly alleviate mental symptom distress. However, the findings suggested improvements following the training in emotion regulation, a crucial aspect of mental health. Emotional interference may not be substantially affected by cognitive control tasks typically used in training studies. The studies presented herein have important methodological implications for future research. They address limitations in the existing literature related to long-term follow-up assessments, comprehensive outcome measures, sample size, and statistical analysis. With further research in larger, ideally multi-center studies, mobile cognitive interventions have the potential to be efficacious augmenting interventions for individuals with mental disorders.
Keywords: cognitive bias modification; cognitive control; emotion regulation; e-health; m-health

Deutsch

Psychische Störungen stellen eine bedeutende Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Sie tragen erheblich zum Verlust von Lebensjahren durch Einschränkung bei und erhöhen Sterblickeitsraten. Trotz ihrer Prävalenz bleiben die Mechanismen, die der Entwicklung, dem Beginn und der Aufrechterhaltung psychischer Störungen zugrunde liegen, weitgehend unbekannt. Jüngste Forschungen konzentrieren sich zunehmend auf kognitive Veränderungen wie Verzerrungen in der Informationsverarbeitung und reduziertes kognitives Kontrollvermögen als potenzielle Faktoren für psychische Gesundheitsprobleme. Das Erforschen dieser Mechanismen, die typischerweise nicht im Mittelpunkt der Intervention bei psychotherapeutischen Behandlungen stehen, könnte die Versorgung der betroffenen Personen verbessern. Mobile kognitive Interventionen, die aufgrund der relativ einfachen und sich wiederholenden Natur der Aufgaben von kognitiven Interventionen die Zugänglichkeit von Smartphones nutzen, bieten einen vielversprechenden Ansatz zur Bewältigung kognitiver Veränderungen. Sie können als erste Behandlungsoptionen dienen, bestehende Therapien ergänzen, zur Prävention eingesetzt werden und zur Stabilisierung von Behandlungsergebnissen sowie zur Minimierung von Rückfallraten bei verschiedenen psychischen Störungen beitragen. Diese Doktorarbeit untersucht die Wirksamkeit mobiler kognitiver Interventionen durch zwei randomisierte klinische Studien. Die erste Studie untersucht ein mobiles Programm zur Modifikation kognitiver Verzerrungen im Bereich dysfunktionaler Annäherungs- und Vermeidungstendenzen bei stationären Patienten mit Depression. Die zweite Studie untersucht die Wirksamkeit eines mobilen Trainings zur kognitiven Kontrolle auf die Belastung durch psychische Symptome, die Emotionsregulation, und die Lebensqualität bei Patienten mit verschiedenen psychischen Störungen, die auf eine ambulante Psychotherapie warten. Zusätzlich untersucht eine experimentelle Querschnittsstudie die Beziehung zwischen kognitiver Kontrolle und emotionaler Interferenz. Dies verfolgt den Zweck, die Mechanismen, die dem Training der kognitiven Kontrolle zugrunde liegen könnten und Emotionsregulation über das hinaus verändern, was mit Selbstberichtsfragebögen gemessen werden kann, weiter zu erforschen. Während das Training der Annäherungs- und Vermeidungstendenzen vielversprechende Ergebnisse bei der Reduzierung von Symptomen einer Depression zeigte, führte das Training der kognitiven Kontrolle nicht zu einer signifikanten Linderung der psychischen Belastung. Die Ergebnisse deuteten jedoch auf Verbesserungen in der Emotionsregulation hin, einem entscheidenden Aspekt der psychischen Gesundheit. Emotionale Interferenz scheint nicht wesentlich durch kognitive Kontrollaufgaben, wie sie typischerweise in Trainingsstudien verwendet werden, beeinflusst zu werden. Die hier vorgestellten Studien haben wichtige methodische Implikationen für die zukünftige Forschung. Sie addressieren Einschränkungen in der bestehenden Literatur in Bezug auf langfristige Nachbeobachtungen, umfassende Ergebnismaße, Stichprobengröße und statistische Analysen. Mit weiterer Forschung in größeren, idealerweise multizentrischen Studien, haben mobile kognitive Interventionen das Potenzial, wirksame Behandlungen für Personen mit psychischen Störungen zu sein.
 

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