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Die Wirksamkeit eines 6-wöchigen hochfrequenten, standardisierten Sportprogramms auf die Erkrankungsschwere in drei Gruppen psychiatrischer Störungen

von Lennart Hüller
Dissertation
Datum der mündl. Prüfung:2025-04-14
Erschienen:2025-04-03
Betreuer:Prof. Dr. Dirk Wedekind
Gutachter:Prof. Dr. Dirk Wedekind
Gutachter:PD Dr. Thomas Ellrott
crossref-logoZum Verlinken/Zitieren: http://dx.doi.org/10.53846/goediss-11192

 

 

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Name:Dissertation Lennart Hüller Ediss.pdf
Size:2.36Mb
Format:PDF
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Zusammenfassung

Englisch

Depression, addiction syndromes and schizophrenia are three of the most common severe psychiatric disorders. For all three disorders, there are established treatment regimes and guidelines for diagnosis and treatment. The high prevalence rates lead to a high social burden of disease. Further research into better and additive therapies such as exercise and sports therapy is necessary to supplement the currently available literature. Particularly with regards to symptoms of depression, but also for other psychiatric disorders, sports therapies have proven to be effective. In the SIWAS study on which this dissertation is based, full and part-time inpatients in psychiatric wards of the University Medical Centre Göttingen from the three disease groups unipolar depression, dependency syndrome and schizophrenia took part in a six-weeks exercise program in addition to treatment as usual. Five days a week, a standardised one-hour, mainly endurance-oriented program was offered. Data collected during the study were analysed to determine possible effectiveness. The SIWAS study suffers the fate of many other studies conducted to date in the field of exercise and sports therapy, as it was rather small, monocentric, non-randomised and uncontrolled. This is one reason why no specific criteria for the design of a successful sports intervention can be derived from its results. Nevertheless, the results of the study are largely in line with previous findings on exercise and sports therapy for psychiatric disorders. They show potential positive effects of the sports intervention on the entire group of participants on the state of illness and general functional ability within the first few weeks after the start of therapy. This is an indication that sports therapy can be supportive in the early treatment of psychiatric disorders especially before the effects of psychotherapy and pharmacotherapy unfold. In particular, the early implementation of sports therapy for acute inpatients should be further researched due to this potentially bridging effect. It is possible that the effect of exercise can initially contribute to improve the patient's condition while psychotropic drugs and psychotherapy have not yet fully developed their effect. In order to test this and other hypotheses high-quality, large-scale and multi-centre studies should be conducted on sports therapy for psychiatric disorders. This could ensure that the promising effects of exercise and sports therapy can be assessed adequately.
Keywords: exercise therapy; aerobic exercise; depression; addiction; schizophrenia

Deutsch

Depressionen, Abhängigkeitssyndrome und Schizophrenie stellen drei der häufigsten schweren psychiatrischen Störungen dar. Für alle drei Erkrankungen gibt es etablierte Therapieregime und S3-Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung. Die hohen Prävalenzen führen zu einer gesellschaftlich hohen Krankheitslast und die weitere Erforschung besserer und additiver Therapien wie der Bewegungs- und Sporttherapie ist zur Ergänzung der bisherigen Literatur notwendig. Insbesondere in Bezug auf Symptome der Depression, aber auch bei anderen psychiatrischen Störungen, haben sich Sporttherapien vorrangig im aeroben Belastungsbereich als wirksam erwiesen. In der dieser Dissertation zugrundeliegenden SIWAS-Studie haben voll- und teilstationär in den offen geführten psychiatrischen Stationen der Universitätsmedizin Göttingen aufgenommene Patient:innen aus den drei Erkrankungsgruppen unipolare Depression, Abhängigkeitssyndrom und Schizophrenie zusätzlich zur Standardbehandlung an einem sechswöchigen Sportprogramm teilgenommen. An fünf Tagen pro Woche wurde ein standardisiertes einstündiges, hauptsächlich ausdauerorientiertes Programm angeboten. An verschiedenen Zeitpunkten erhobene Daten wurden im Anschluss an die Studie ausgewertet, um eine mögliche Wirksamkeit zu ergründen. Die SIWAS-Studie reiht sich in viele weitere bisher durchgeführte Studien im Bereich der Bewegungs- und Sporttherapie ein, da sie eher klein, monozentrisch, nicht randomisiert und nicht kontrolliert durchgeführt wurde. Auch deshalb können aus ihren Ergebnissen keine eindeutigen Kriterien für die Gestaltung einer erfolgreichen Sportintervention abgeleitet werden. Dennoch stehen die Studienergebnisse weitgehend im Einklang mit den bisherigen Erkenntnissen über Bewegungs- und Sporttherapie bei psychiatrischen Störungen. So zeigen sich potenziell Wirkungen der Sportintervention bei der gesamten Teilnehmendengruppe auf den Erkrankungszustand und die allgemeine Funktionsfähigkeit innerhalb der ersten Wochen nach Therapiebeginn. Dies ist ein Hinweis darauf, dass Sporttherapie auch initial zur Therapie vor Wirkbeginn der Psychotherapie und Pharmakotherapie unterstützend wirksam sein könnte. Insbesondere der frühe Einsatz von Sporttherapie bei akut-stationären Patient:innen sollte aufgrund dieser potenziell überbrückenden Wirkung noch weiter erforscht werden. Möglicherweise kann die Wirkung von Sport initial einen Beitrag zur Krankheitsverbesserung leisten, während Psychopharmaka und Psychotherapie ihre Wirkung noch nicht voll entfaltet haben. Um diese und weitere Hypothesen zu überprüfen, sollten insbesondere hochqualitative, groß angelegte und multizentrische Studien zu Sporttherapie bei psychiatrischen Erkrankungen durchgeführt werden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die nebenwirkungsarme und krankheitsspezifisch vielversprechende Option der Bewegungs- und Sporttherapie adäquat eingeschätzt und entsprechend flächendeckend angeboten werden kann.
 

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